Alle Jahre wieder: So haltet ihr gute Vorsätze


Wer kennt es nicht: in den ersten Wochen des neuen Jahres platzt das Fitnessstudio aus allen Nähten, der Kühlschrank ist gefüllt mit gesundem Essen und abends wird häufiger zum Buch gegriffen anstatt zum Handy. Neujahrsvorsätze sind toll! Man kann sich so viel vornehmen, das ganze Leben umgestalten und sich entschließen, zu einem besseren Menschen zu werden. Doch meistens geschieht das nur in unserem Kopf. Spätestens im Februar ist der Spaß – und vor allem die eigene Motivation – dahin. Man verfällt in alte Muster und pflegt alte Laster. „Ach komm, die eine Zigarette ist doch nicht so schlimm.“ oder „Dann fange ich halt nächste Woche an, mehr Sport zu treiben.“ Neujahrsvorsätze haben oft nur eine kurze Lebensdauer.

So bleiben eure Vorsätze nicht auf der Strecke


Warum ist das so? Ist der Mensch nicht stark genug, um seinen „inneren Schweinehund“ zu überwinden oder spielen auch andere Faktoren eine Rolle? Liegt es am Druck, gerade zu Beginn des Jahres etwas ändern zu müssen? Klar, das neue Jahr bietet quasi eine Blankoseite – einen Neuanfang mit unzähligen Möglichkeiten, frisch durchzustarten. Doch warum fangen wir nicht direkt morgen damit an? Oder besser noch: heute! Wir geben euch Tipps, wie eure Vorsätze ein voller Erfolg werden – egal ob ihr heute, im Januar oder doch erst Ende des nächsten Jahres startet.

  • Setzt euch konkrete Ziele: Je konkreter desto besser! „Ich möchte abnehmen!“ – das ist zwar ein toller Vorsatz, aber viel zu unverbindlich. Steckt euch realistische Ziele. Wie viele Kilos wollt ihr beispielsweise in den nächsten vier Wochen verlieren? 

  • Schreibt eure Vorsätze auf: Wer seine Ziele klar vor Augen hat und jeden Tag daran erinnert wird, dem fällt es leichter, diese durchzuziehen. Schreibt eure Ziele auf Klebezettel, die ihr gut sichtbar in eurer Wohnung anbringt. Oder ans Whiteboard in eurem Büro heftet.

  • Positiv formulieren: Es ist wichtig, dass sich deine Vorsätze nicht negativ anhören. Wer weniger rauchen möchte und täglich im Kopf hat „Ich darf nicht rauchen! Ich darf nicht rauchen!“ wird garantiert rückfällig. Zwanghafter Verzicht kehrt sich schnell ins Gegenteil um. Besser für nachhaltigen Erfolg sind positive Gedanken: „Wenn ich zwei Wochen nicht geraucht habe, gehe ich schön essen.“ So trickst ihr euch und eure Gedanken selber aus. 

  • Sucht euch einen Leidensgenossen: Ob joggen mit der Kollegin, weniger Geld ausgeben mit der besten Freundin oder gesünder essen mit dem Mitbewohner – geteiltes Leid ist halbes Leid. Und gleichzeitig habt ihr jemanden, der euch „überwacht“ und vor dem ihr euch rechtfertigen müsst, seid ihr doch mal schwach geworden.
  • Gönnt euch Belohnungen: Wenn ihr erfolgreich wart, solltet ihr das auch belohnen. Habt ihr es häufiger geschafft, das Handy über längere Zeit aus der Hand zu legen, gönnt euch einen „Cheatday“. Solche kleinen Meilensteine halten euch bei Laune. Nur wenn ihr versucht, Nichtraucher zu werden: Sucht euch lieber eine Ersatzbelohnung, statt „ausnahmsweise“ zur Zigarette zu greifen! 


 Und jetzt los: 2018 wird euer Jahr!

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