Energiefalle Büro.

 

Ihr steht im Job immer unter Strom – Eure Bürogeräte auch?


Im privaten Bereich sind wir Deutschen vorbildliche Energiesparer. Wir fahren verbrauchsgünstige Autos, dämmen unsere Häuser, nutzen die Waschmaschine, wenn Stromüberschuss herrscht, und achten darauf, dass wir möglichst geringe Ressourcen verbrauchen. Doch auch wenn wir in unserer Freizeit in dieser Hinsicht wenig anbrennen lassen, in den Büros sieht es ganz anders aus. Von der Festbeleuchtung bei Tageslicht bis zu Bürogeräten, die 24/7 angeschaltet bleiben, gibt es in Büros jede Menge kleine und große Sünden, die man mal unter die Lupe nehmen sollte.

Trotz relativ energieeffizienten Endgeräten wird massig Strom für die Büroelektronik benötigt.

Inzwischen gehört die Büroelektronik zu den am schnellsten wachsenden Energieverbrauchern. Bereits heute entfallen 3% des gesamten deutschen Stromverbrauchs auf Bürogeräte, IT-Anlagen und Telekommunikation, Tendenz steigend. Insgesamt kommt da die unglaubliche Menge von 11500 Gigawattstunden zusammen. Damit ließe sich eine Stadt wie Dortmund oder Düsseldorf mühelos 3 Jahre lang mit Strom versorgen. Und das, obwohl die einzelnen Geräte an sich verhältnismäßig wenig Strom verbrauchen. Aber die Masse macht’s.

Allein bei der Beleuchtung lässt sich eine Menge Energie einsparen.

Einfach mal ausschalten.


Bei einer derartigen Steigerungsrate des Energieverbrauchs in Bürogebäuden verwundert es nicht, dass in diesem Bereich extrem hohe Einsparungspotenziale stecken. Die Fachleute vom Fraunhofer Institut sprechen von mehr als 50%, was ja schon ein ganz schönes Brett ist. Wo aber stecken diese Potenziale? Der größte Verschwender ist sicherlich die Beleuchtung, die allein 35% des Stromverbrauchs ausmacht. Hier kann viel getan werden: Tageslicht ausnutzen, nachts reicht eine Notbeleuchtung oder stromsparende LED-Leuchten nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Bürogeräte wie Kopierer, Drucker, Faxgeräte und Aktenvernichter, die auch im Standby-Modus ziemlich viel Energie benötigen. Daher sollten Sie bei Nichtnutzung ausgeschaltet werden und nicht 24 Stunden am Tag laufen. Zudem ist es sinnvoll, besonders energieeffiziente Geräte zu nutzen, wie z. B. die Aktenvernichter von Dahle. Auch beim Thema Heizen und Lüften ist noch viel zu holen, z. B. durch Absenkung der Raumtemperatur, intelligente Fenster-Systeme, moderne Heizungsanlagen und regelmäßige Wartung der Klimaanlagen. Ihr seht also, es gibt eine Menge Möglichkeiten, im Berufsalltag Energie zu sparen, ohne dass gleich das ganze Büro umgebaut werden muss. Also: Nicht prassen, lieber mal kurz nachdenken und energieeffizient handeln.

Das Nutzen von Lesezeichen anstatt Google spart Zeit und Energie.

Googeln kostet nichts – bloß Energie.


Wusstet Ihr schon, dass eine ganz normale Google-Anfrage einen durchaus signifikanten Mehrstromverbrauch zur Folge hat? Sie setzt nämlich einen komplizierten Prozess in Gang, der dafür sorgt, dass die Platinen heißlaufen und dabei einen ordentlichen Appetit auf Strom entwickeln. Das geschieht zwar nicht auf Euren Rechnern, aber auf den Servern bei Google selbst. Befragt die Leute bei Google mal nach ihrer Stromrechnung, da werdet ihr staunen. Deshalb ist es energietechnisch viel sinnvoller, wenn Ihr bei der Suche nach Begriffen oder Websites, die häufiger benötigt werden, einfach auf eurem Browser Lesezeichen einrichtet, statt jedes Mal die Google-Suche zu starten. So kann man auch mit kleinen Dingen eine durchaus große Wirkung erzielen. Und darum geht es schließlich beim Energiesparen.