Gönnt euren Fingern mehr Abwechslung!

Was tun, wenn der Mausarm droht?

 


Mäuse sind an sich kleine, possierliche Tierchen, die allerdings eine Menge Schaden anrichten können. Computermäuse dagegen sind vielleicht nicht ganz so niedlich, gehören aber im Büroalltag eher zu den Nützlingen. Doch wenn man sie zu exzessiv nutzt und dabei die Bewegungsabwechslung für die Hand vernachlässigt, können sie ganz schön nervige Beschwerden verursachen. Wir sprechen dann von einem Mausarm. Dieser wird durch einseitige Belastung hervorgerufen, ein Mausklick nach dem anderen, z.B. bei der Büroarbeit oder auch bei Computerspielen. Aber die spielt ihr ja im Büro sowieso nicht, darum brauchen wir darüber gar nicht zu sprechen. Trotzdem solltet ihr das Thema Mausarm nicht unbedingt auf die leichte Schulter nehmen, da diese Krankheit durchaus hartnäckig ist und bis in die Schulterregion hochsteigen kann.

Bei der Büroarbeit sind die Hände fast ständig in Bewegung. Dabei stehen besonders die Finger unter Dauerdruck: auf der Tastatur tippen, permanentes Mausklicken. Durch das Bedienen der Maus wird der Zeigefinger immer wieder gekrümmt. Die Folgen dieser einseitigen Bewegungsabläufe sind kribbelnde Finger, steife Handgelenke und ein stechender Schmerz im Handballen. Wenn das soweit ist, habt ihr einen Mausarm, der durch Entzündungen in den Sehnen des Arms hervorgerufen wird.

Die Schmerzen können von der Hand in den Unterarm und sogar in die Schultern ausstrahlen, Ärzte sprechen dann gerne von einem Frozen Shoulder Syndrom und verordnen Krankengymnastik, Ruhigstellung der Hand und viele andere Dinge, die niemand wirklich braucht. 

Darüber hinaus leiden viele Büromenschen unter einer Überdehnung der Unterarmmuskulatur, verursacht dadurch, dass die Armmuskulatur die Hände in die Höhe halten muss. Es bilden sich mikrofeine Risse, die unangenehme Reize auslösen können, 

Glücklicherweise kann man dem Mausarm gut vorbeugen. Darum solltet ihr schon bevor sich die ersten Beschwerden ankündigen, einige nützliche Tipps befolgen, die präventiv gegen den Mausarm wirken. Als erste Maßnahme solltet ihr eine ergonomische Maus (z. B. eine „Vertikalmaus“) sowie Tastatur benutzen. Denn bei einer konventionellen Maus liegt der Unterarm auf dem Tisch und das Handgelenk wird nach oben geknickt, was dadurch verhindert wird. Zur Not könnt ihr auch eine Handauflage nehmen, wenn das Budget eine Neuanschaffung nicht zulässt. Sie mindert die schädliche Knickung immerhin.

Ab und zu eine kleine Pause und die Hände von der Tastatur bzw. von der Maus nehmen ist immer hilfreich. So kann sich die belastete Muskulatur erholen. Dazu solltet ihr regelmäßig Dehnübungen machen, dann seid ihr schon fast auf der sicheren Seite. Achtet auch darauf, dass bei der Schreibtischarbeit die harte Tischvorderkante nicht gegen den Unterarm drückt. Und vermeidet kalte Auflageflächen, z.B. Schreibtischplatten aus Glas oder Metall, denn diese können die Entzündung des Handgelenks fördern. Und zu guter Letzt versucht mal, die Maus abwechselnd mit beiden Händen zu bedienen, um eine einseitige Belastung zu vermeiden.

Hier gibt es einige Übungen, die ihr problemlos in den kurzen Pausen während der Arbeit durchführen könnt, damit ihr auch morgen noch kraftvoll klicken könnt. Wir wünschen viel Spaß dabei.

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