Macht Büroarbeit krank?

Macht Büroarbeit krank?

Abwechslung ist die halbe Gesundheit.


Büroarbeit ist beileibe kein Zuckerschlecken. Da hat man Berge von Akten abgearbeitet, pflichtbewusst Überstunden gemacht, sich gegen missgünstige Kollegen und schwierige Chefs behauptet, um nun endlich den verdienten Lohn der jahrelangen Mühen zu ernten. Doch plötzlich fängt es an zu zwicken und zu zwacken. Der Körper meldet sich zu Wort und straft einen für zu viel Sitzen, fehlerhafte Körperhaltungen und sonstige Versäumnisse, die im Zuge des Arbeitseifers einfach so passiert sind. Natürlich gab es Warnsignale, doch die wurden ignoriert, wird schon nicht so schlimm sein, außerdem musste ja die Präsentation noch dringend fertig werden. Und überhaupt: Was von alleine kommt, geht auch von alleine.

Falsche Sitzhaltung bei der Arbeit kann Rückenschmerzen verursachen

Denkste! Laut einer Umfrage der deutschen Bundesanstalt für Arbeit leiden weit mehr als die Hälfte aller Büroarbeiter regelmäßig unter körperlichen Beschwerden während oder nach der Arbeit. Das ist ein ganz schön alarmierender Wert. Am häufigsten werden dabei Skelett- und Muskelerkrankungen, Kopfschmerzen, psychosomatische Beschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Entzündungen im Handgelenk und den Fingern genannt. Und wenn sich diese Probleme erst mal festgesetzt haben, ist der Weg zur Krankschreibung und dauerhaften Beschwerden nicht mehr weit. Neben Bewegungsmangel und Stress ist die Hauptursache dafür das lange Verharren in Sitzposition am Schreibtisch. Durch die andauernd sitzende Haltung wird das Skelett, vor allem im Rückenbereich sehr beansprucht und einseitig belastet. Dadurch kommt es häufig zu Rückenschmerzen, sowie auch zu Problemen im Nackenbereich und in den Schultern durch Verspannungen bzw. entzündete Muskeln. Auch die Bandscheiben werden durch die typische Bürohaltung extrem beansprucht. Weitere Gründe sind die falsche Einstellung des Bildschirms oder auch das Verharrren in Stehpositionen.

Auch im Bürogebäude sollten Platzwechsel möglich sein.

Nicht stur am Schreibtisch kleben!


Wie kann man dem vorbeugen? Zuerst einmal sollte der Arbeitsplatz optimal ausgerichtet werden. Der ergonomische Stuhl und der in der Höhe verstellbare Schreibtisch können den Körper stützen und zu einer variablen Sitzhaltung führen. Der regelmäßige Wechsel zwischen stehender und sitzender Arbeitshaltung entlastet Skelett und Rücken. Auch ein schnurloses Telefon kann zu mehr Bewegung führen. Wenn dann der Drucker in einem anderen Raum steht, gibt es mehr Möglichkeiten für körperliche Aktivität. Am besten legt ihr eurem Chef mal nahe, sich das Novus Produktspektrum anzuschauen, denn da gibt es eine Vielzahl von nützlichen und zuverlässigen Bürohelfern, mit denen er proaktiv Vorsorge gegen die häufigsten Bürokrankheiten betreiben kann. Zum Beispiel mit höhenverstellbaren Schreibtischen, flexibel einstellbaren Bildschirmhaltern, höhenverstellbaren Flipcharts, Schneidemaschinen, die einem das mühsame zurechtschneiden auch größerer Papiermengen abnehmen und vieles mehr. Alle diese Produkte helfen dabei, die Büroräume nach euren Bedürfnissen zu gestalten.

Radfahren fördert die Gesundheit.

Bewegt euch!


Die wahrscheinlich sinnvollste und nachhaltigste Vorbeugung gegen die klassischen Bürokrankheiten kann euch allerdings kein Chef der Welt abnehmen. Denn das ist die Bewegung. Dafür müsst ihr schon selbst sorgen. Ob ihr morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fahrt, nach Feierabend einen Workout im Sportstudio macht, joggen geht oder Ballspiele betreibt, spielt keine Rolle, Hauptsache, ihr seid in Bewegung. Dasselbe gilt natürlich auch für die Arbeitszeit. Anstatt den ganzen Tag auf dem Stuhl zu kleben, solltet ihr öfter mal die Position und die Haltung ändern, Treppen steigen statt mit dem Aufzug zu fahren und vieles mehr. Denkt einfach daran, dass ihr eurem Körper damit einen riesigen Gefallen tut, außerdem fühlt man sich sowieso besser, je fitter man ist. Also, bleibt in Bewegung, ihr erspart euch damit so manche Krankheit.

Habt ihr auch Tipps zum Thema Vorbeugung? Dann schickt sie uns doch einfach. Wir freuen uns darauf, eure Geheimtipps kennenzulernen.