Richtig vierfach Lochen

Office-Hack: Lochen mit System

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wofür die ganzen Angaben auf der Schiene des Lochers stehen? Gut, A4, A5, A6 sind soweit selbsterklärend. Aber warum steht da 3x8? Eine Rechenaufgabe? Schaut mal nach, das lohnt sich definitiv! Viele wissen gar nicht, was alles in so einem Locher steckt und lassen die Funktionen entsprechend ungenutzt. Doch vor allem, wenn ihr ab und an Papiere auch einmal vierfach lochen müsst, solltet ihr wissen, was sich hinter 3x8 verbirgt...

Richtig eingestellt ist das Lochen ein Kinderspiel

Alles eine Frage der Einstellung

Das Papier falten oder zumindest auf der Hälfte den Knick andeuten, dann in den Locher fummeln und hoffen, dass der Abstand einigermaßen passt – irgendwie bekommt man immer vier Löcher ins Papier. Spätestens beim Einheften in den Ordner zeigt sich dann allerdings, wie gut das Augenmaß tatsächlich war. Wer dagegen lieber sauber abschließende Seiten haben möchte – und das garantiert –, den wird freuen, dass Vierfachlochen auch ohne Fummelei und Glücksspiel geht. Denn die meisten Locher haben für diese Anforderung genau die richtige Einstellung: 3x8.

Das Einmaleins der Büroarbeit

Kurze Erklärung dieser kleinen Rechenaufgabe: Ein vierfach gelochtes Blatt hat nach erweiterter ISO-838-Lochung zwischen den Löchern jeweils einen Abstand von 8 Zentimetern. Manchmal begegnet uns auch die Variante 888 auf der Lochschiene, die das gleiche bedeutet. Gerade wenn also ein größerer Stapel vierfach gelocht werden muss, lohnt es sich ungemein, diese Einstellung zu kennen und zu nutzen! Und mit den Tischlochern von Novus sind bis zu 30 Blatt gleichzeitig möglich, z. B. mit dem NOVUS B 230! Dafür müsst ihr lediglich die Schiene auf besagtes 3x8-Format einstellen, den Stapel einlegen, lochen, den Stapel rausnehmen und wenden, um ihn dann wieder einzulegen und erneut zu lochen. Voilà: Ein perfekt vierfach gelochter Papierstapel!