Sicherheitslücke Homeoffice – keine Chance dem Datenklau

Das Worst-Case-Szenario der zweifachen Mutter und Buchhalterin Lena ist eingetreten: Der Chef bittet ins Büro – unverzüglich. Etwas ist fundamental schiefgelaufen, als sie die Abrechnungen des letzten Monats im Homeoffice erledigt hat. Dabei hat sie doch penibel darauf geachtet, die Arbeit nur so lange zugunsten des Bügelberges zu unterbrechen, wie die Pause lang ist. Lena gehört zu den zwölf Prozent der Beschäftigten in Deutschland, die den heimischen Schreibtisch regelmäßig und gerne nutzen. Das möchte sie nicht mehr missen.

Einer Studie zufolge entsorgen 21 Prozent der daheim Arbeitenden ihre Geschäftsdokumente im Hausabfall, mehr als ein Drittel lässt Arbeitsmaterialien zuhause liegen und 60 Prozent nutzen ihr privates E-Mail-Konto für geschäftliche Angelegenheiten. Sicherheitsrisiken ergeben sich außerdem durch die Nutzung privater Technik. Viele Mitarbeiter loggen sich nicht etwa über einen sicheren VPN-Zugang ins Unternehmensnetzwerk ein, sondern nutzen ihre privaten Laptops und PCs, womöglich sogar über öffentliche Internet-Zugangspunkte. Ein weiterer Brennpunkt der Datensicherheit im Homeoffice ist die Internettelefonie. Fest steht: Ein Großteil der Unternehmen macht es Datendieben viel zu leicht.

Dabei kann man schon dem Datenmissbrauch entgegenwirken, wenn man einige Grundregeln beachtet: 

  1. Nur knapp ein Viertel aller Unternehmen stellt Regeln für die Arbeit im Homeoffice auf. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten eine schriftliche Vereinbarung über die Arbeit im heimischen Büro treffen.
  2. Das Homeoffice sollte eine absperrbare Aufbewahrungsmöglichkeit für betriebliche Unterlagen bieten. Werden diese nicht mehr gebraucht, sind sie nicht im Altpapier zu entsorgen, sondern in einem Aktenvernichter. Der DAHLE PaperSAFE ist extra für den Gebrauch im Klein- und Heimbüro konzipiert.
  3. Unternehmen sollten den Gebrauch privater Gerätschaften fürs Homeoffice durch die Bereitstellung firmeneigener Technik unterbinden. So können Unternehmen das regelmäßige Updaten und das Einrichten eines Virenschutzes verordnen. 
  4. Mitarbeiter sollten nur über einen sicheren VPN-Zugang aufs Firmennetzwerk zugreifen und ihre Emails und Chats verschlüsseln.
  5. Zum Datenschutz gehört auch das Risiko des Datenverlustes. Homeoffice-Regelungen sollten Vorgaben zur regelmäßigen Datensicherung enthalten.
  6. An Internettelefonie-fähigen Routern sollten Auslands- und Sonderrufnummern sowie Mehrwertdienste gesperrt werden.