Datenschutz

Sicherheitsstufe 007


Aktenvernichter in geheimer Mission


Wer großen Wert auf den Datenschutz persönlicher Informationen legt, muss sich vom Internet fernhalten. Denn Google merkt sich jede einzelne Suchanfrage; die Zahl der Kundenkonten, durch die man verschiedenste Websites freiwillig mit Informationen füttert, können viele kaum an zwei Händen abzählen. Gruselig wird es dann, wenn man via WhatsApp mit der englischen Freundin namens „Pepper“ chattet und ein paar Minuten später spanischen Gewürzpfeffer in den Google-Anzeigen vorgeschlagen bekommt. Die Mechanismen und Algorithmen der Online-Datenverarbeitung sind für den Durchschnittsbürger längst nicht mehr durchschaubar. Der Durchschnittsbürger selbst ist es hingegen sehr. 

Datenschutz und Social Media - Ein häufig diskutiertes Thema.

Social Media = Spionage Media?


2014 hat die Universität Ulm unter der Leitung von Andreas Buchenscheit eine Software entwickelt, die den Online-Status von WhatsApp-Usern erfassen und dadurch deren Tagesablauf rekonstruieren kann. Wann jemand aufsteht, zur Arbeit geht oder eine Partynacht durchzecht, ist leicht ersichtlich, solange derjenige WhatsApp nutzt. Dabei ist es ganz egal, ob er seinen Online-Status deaktiviert hat. Welche Schlüsse Facebook aus den eigenen Profil-Daten zieht, lässt sich hingegen leichter einsehen. Unter dem Link www.facebook.com/ads/preferences/edit/ verrät Facebook, auf Basis welcher unserer vermeintlichen Interessen sie uns Werbeanzeigen präsentieren. 

Sicherheitslücken lauern nicht nur im Internet.

Wenn es um das Thema Datenschutz geht, denkt jeder automatisch an die Gefahren und Sicherheitslücken des Internets. Häufig wird dabei ein ebenso heikler Brennpunkt für mangelnde Datensicherheit missachtet: Der Altpapiercontainer. Diebstahl und Missbrauch von vertraulichen Daten finden nicht nur am Computer, sondern vor allem in Papierform statt. Schuld daran ist der allzu sorglose Umgang mit persönlichen bzw. personalisierten Daten. Die Folgeschäden sind insbesondere für Unternehmen fatal, denn Datenschutz ist in vielen europäischen Ländern gesetzlich geregelt und kann schwerwiegende rechtliche Folgen haben. 

Die Aktenvernichter von Dahle zerkleinern nicht nur Papier, sondern auch CD's oder Scheckkarten.

Safety First für alle Datenträger


Dass diese Gefahren häufig übergangen werden, ist nicht weiter verwunderlich. Zu mühsam ist es, jedes Papier einzeln in den Schlund des Schredderers zu schieben. Schreddern ist Zeit und Zeit ist Geld. Dazu kommt, dass sensible Daten häufig nicht nur auf Papier zu finden sind, sondern auch auf CDs, DVDs, Kredit- und Scheckkarten – Materialien, die nicht jeder Aktenvernichter klaglos aufnimmt. Die meisten Aktenvernichter des Herstellers Dahle sind zur Vernichtung dieser Datenträger jedoch geeignet. Nicht zuletzt bleibt noch die Frage: Wann ist das Material ordnungsgemäß zerkleinert?  

Das Deutsche Institut für Normung hat in der DIN 66399 sieben Sicherheitsstufen mit Streifen- und Partikelschnitten definiert, um für jeden Sicherheitsbedarf einen angemessenen Schnitt festzulegen. 

Wr tragen selbst eine gewisse Verantwortung für unsere eigene Datensicherheit.

Nicht etwa fehlende Vorgaben oder Defizite bei den Gerätschaften sind also verantwortlich für mangelnden Datenschutz in Unternehmen und Privathaushalten. Vielmehr sind es wir Menschen selbst, die die Notwendigkeit unterschätzen, Verantwortung für unsere eigene Datensicherheit zu tragen. Auch Zeitmangel und fehlendes Verständnis für Vernichtungs-Standards können der Grund für misslungenen Datenschutz sein. Wer sein Bewusstsein für das Thema Aktenvernichtung schärft, leistet somit einen großen ersten Schritt in die sichere Richtung – und wird beim nächsten Mal vielleicht nicht die Gehaltsliste offen auf dem Schreibtisch liegen lassen, während er panisch sein Facebook-Passwort ändert.