Das Home Office – produktives Arbeiten in den eigenen vier Wänden

Zu Hause arbeiten – ein steigender Trend dank immer flexibleren Arbeitszeitmodellen. Die Zahl der Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Home Office ermöglichen, steigt – und das nicht ohne Grund! Wer beispielsweise kreativ schreiben oder konzentriert arbeiten soll, benötigt eine inspirierende, ruhige Arbeitsatmosphäre. Diese findet man in ruhigen Cafés, in der Bibliothek oder in den eigenen vier Wänden – ganz sicher jedoch nicht im lauten, überfüllten Großraumbüro. Wer sich daheim ein Büro einrichten möchte, kommt am Thema Bürogestaltung nicht vorbei. Wir zeigen euch, wie ihr ein produktives und inspirierendes Home Office selbst gestalten könnt.

Raumlösungen für das eigene Home Office

Am besten ist es, wenn ihr euer Home Office in einem separaten Raum einrichtet. Um nicht vom Partner, den Kindern, Haustieren, elektronischen Geräten oder Gästen abgelenkt zu werden, ist ein abgegrenzter Bürobereich ideal. Wenn euch allerdings kein freier Raum zur Verfügung steht, könnt ihr mit Paravents arbeiten, um auf diese Weise Arbeits- und Wohnbereich voneinander zu trennen. Paravents lassen sich auch ganz einfach mit wenig Materialien und einem Tacker selber bauen. Besonders gut eignen sich Sideboards und Regale als Raumtrenner – mit ihnen schafft ihr gleichzeitig Stauraum für eure Unterlagen.

Die Wahl geeigneter Büromöbel

Der Schreibtisch ist das Herzstück des Büros. Am besten ist er mit Schubladen ausgestattet, um für genügend Stauraum zu sorgen. Der Bürostuhl muss ergonomische Kriterien erfüllen: Er ist höhenverstellbar und verfügt über eine verstellbare Rückenlehne. Am wenigsten ermüden die Augen bei Tageslicht. Es ist jedoch nicht immer genügend Tageslicht vorhanden. Neben einer Deckenleuchte ist daher eine Schreibtischleuchte sinnvoll. So behaltet ihr auch bei diffusen Lichtverhältnissen immer den Durchblick. Bedenkt, dass ein Büro trotz Digitalisierung niemals vollständig papierlos sein kann und schafft ausreichend Stauraum in Regalen oder Schränken. Eine weitere Möglichkeit ist ein zweiter Bürotisch, auf dem ihr Unterlagen und Ordner ablegen könnt – ohne euren Schreibtisch vollzustellen. Achtet außerdem auf kurze Wege: Wer viel druckt, telefoniert oder faxt platziert seine Geräte am besten so, dass sie bequem aus einer sitzenden Position erreichbar sind. Ab und zu ist etwas Bewegung trotzdem sinnvoll. Ein kurzer Spaziergang durch den Raum während eines Telefonats kann neue Energie für die nächsten Aufgaben bringen. Ein kleiner, gemütlicher Sessel eignet sich außerdem hervorragend zum Nachlesen von Themen oder für kreative Denkpausen.

Die wichtigsten Büromöbel für euer Home Office sind:

1. Schreibtisch mit Stauraum

2. Anpassbarer Bürostuhl

3. Arbeitsplatzleuchte für einen gut ausgeleuchteten Schreibtisch

4. Stauraum und Ablagefläche

5. Sessel zum Entspannen und Lesen

Eine angenehme Büroatmosphäre schaffen

Neben funktionalen Möbeln trägt eine angenehme Büroatmosphäre maßgeblich zur Produktivität im Home Office bei. Hier gilt wie so oft: Weniger ist mehr. Dekorative Elemente und Farben sollten zweckdienlich gewählt werden und auf keinen Fall überladen wirken.

Ein schönes Bild an der Wand und stylische, bunte Bürogeräte auf dem Schreibtisch können euer Home Office farblich auflockern. Die Wandfarbe sollte anregend, aber nicht aufdringlich gewählt werden. Blau eignet sich besonders, da die Farbe von den meisten Menschen als anregend und kreativitätsfördernd wahrgenommen wird. Außerdem verlangt Blau dem Auge am wenigsten Arbeit ab. Auch Grün und Weiß sind als Wandfarben für Büros sehr gut geeignet. Wer nicht gleich zum Farbeimer greifen möchte, kann auch auf andere Weise Farbakzente setzen.

Tapeten-Wandbild mit Handtacker selber bauen

Farbakzente lassen sich nicht nur mit Wandfarbe setzen. Auch mit einem großflächigen Wandbild aus Holzleisten und einer dazwischen befestigten Tapete lässt sich einfach und schnell Farbe in den Raum bringen. Das Wandbild ist flexibel, kann in der Größe variiert werden und ihr könnt es abhängen, wenn ihr keine Lust mehr darauf habt. Es eignet sich auch besonders dafür, in einem großen Raum den Arbeitsbereich vom Wohnraum abzugrenzen.

Und so baut ihr euch ein Tapeten-Wandbild für Home Office selbst

Das braucht ihr:

 

Tapeten-Wandbild selber bauen - So geht's

1. Sprüht die Holzleisten in einer Farbe eurer Wahl an.

2. Schneidet die Tapete anschließend in gewünschter Länge ab. Um die Breite der Holzleiste zu erreichen, benötigt ihr noch eine zweite Bahn. Wenn ihr eine Tapete mit Motiv habt, achtet auf den Versatz des Musters. Dieses wiederholt sich an einer bestimmten Stelle immer wieder. Schneidet eure zweite Tapete also so ab, dass das Muster der ersten Tapete einfach weitergeführt wird. Angaben zum Versatz findet ihr auf der Tapetenrolle.

3. Wenn ihr die zwei Tapetenbahnen im richtigen Musterverlauf nebeneinandergelegt habt, verbindet ihr diese auf der Rückseite mit Klebeband. 

3. Schraubt die Schraubösen an den Rändern der Oberseite der Holzleisten fest. Daran könnt ihr nun ein Seil befestigen, mit dem das Wandbild an der Wand befestigt wird. 

4. Zum Schluss tacker ihr den oberen und unteren Rand der Tapete an die Holzleisten. Mit einem Haken könnt ihr das Tapeten-Wandbild ganz einfach befestigen. 

Der Planer und der Chaot

Unabhängig davon, wie ihr euer Home Office gestaltet, solltet ihr euch unbedingt ein paar Gedanken über eure Arbeitsweise machen – am besten frühzeitig. Wie sieht euer Schreibtisch aus? Liegt alles ordentlich an seinem Platz oder herrscht das pure Chaos? Je nachdem, was für ein Arbeitstyp ihr seid, solltet ihr auf ein paar Dinge achten. Für die Planer unter euch ist das Home Office keine große Herausforderung: Am Ende des Tages befinden sich eure Unterlagen immer da, wo sie hingehören und ihr sie leicht wiederfindet.

Ewas anders sieht es bei den Chaoten aus. Im Handumdrehen ist der Schreibtisch voll mit Papierkram. Und es bleibt meist nicht beim Schreibtisch: mal eben einen Beitrag auf dem Sofa gelesen und einen Text in der Küche verfasst. Schon bald expandiert euer Home Office in das gesamte Haus. Wenn ihr dann nichts mehr wiederfindet, kann das zu hektischen Suchaktionen führen – von denen eure ganze Familie etwas hat. Am besten beschränkt ihr eure Arbeit also auf euren Arbeitsplatz, sorgt rechtzeitig für ein strukturiertes Ablagesystem und schafft ausreichend Stauraum. Damit könnt ihr euch und euren Liebsten viel Zeit und Stress ersparen.

Produktives Arbeiten im Home Office

Zum Schluss möchten wir euch kurz die wichtigsten Faktoren für produktives Arbeiten zusammenfassen, auf die ihr immer achten solltet:

  • Gute Lichtverhältnisse
  • Angenehme Raumtemperatur
  • Frische Luft
  • Ergonomische Möbel
  • Eine inspirierende Arbeitsatmosphäre

Viel Spaß in eurem eigenen Home Office!

 

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