Großraumbüro mit Trennwänden und ergonomischer Einrichtung

Das Großraumbüro – Ein Raum, viele Menschen

Beim Thema Großraumbüro gehen die Meinungen auseinander – die einen lieben es, die anderen hassen es. Wir zeigen euch, was hinter diesem Bürokonzept steckt. Viele Menschen bezeichnen Einzelbüros als Quelle produktiven Arbeitens. Einzel- und Zweierbüros sind jedoch nicht der Heilige Gral der Produktivität. Wo sonst kann man einfacher die Tür schließen und herrlich unproduktiv sein? Im Gegensatz zum Einzelbüro arbeiten im Großraumbüro mindestens zehn Personen in einem großen Raum zusammen. Es gibt sogar Raumkonzepte, in denen mehr als 20 Mitarbeiter Platz finden. Klassische Großraumbüros haben meist mehr als 400 Quadratmeter. Heute wählen Unternehmen allerdings vermehrt kleinere Bürokonzepte.

Großraumbüro – nur Nachteile oder auch Vorteile?

Überall sind Menschen, die Telefone klingeln und der Drucker läuft ununterbrochen – Herzlich willkommen im Großraumbüro! Der Ruf des Großraumbüros ist denkbar schlecht: zu viele Menschen arbeiten auf zu wenig Raum, haben keine Privatsphäre und sind dauerhaftem Lärm ausgesetzt. Umgebungsfaktoren wie Beleuchtung und Klima sind nicht individuell regulierbar. Sitzt man am Fenster, blendet die Sonne und es zieht. Sitzt man in der Mitte des Büros, hat man nicht genug Licht und es ist ständig muffig. Produktivität? Fehlanzeige! Dabei sind Großraumbüros grundsätzlich gar keine schlechte Idee. Es kommt darauf an, wie sie umgesetzt sind.

Großraumbüros können vielfältig und flexibel sein

Sowohl Einzel- als auch Teamarbeitsplätze lassen sich in Großraumbüros verwirklichen. Einzelplätze sind mit flexiblen Lösungen aus dem Mehrplatzsystem von Novus und anderen Büroelementen schnell aufgebaut: Schreibtische, Bürostuhle, Computer, Rollcontainer und Trennwände - schon sind die einzelnen Arbeitsplätzen fertig. Große Tische und Sitzecken ermöglichen auch die Arbeit in der Gruppe. Informelle Gespräche untereinander stärken zusätzlich den Gemeinschaftssinn. Außerdem lassen sich flache Hierarchien besonders gut realisieren, wenn Mitarbeiter unterschiedlicher Positionen gemeinsam in einem Büro sitzen. Damit ein Großraumbüro wirklich zu einem produktiven Arbeitsumfeld mit zufriedenen Mitarbeitern wird, müssen einige Dinge bei der Büroraumgestaltung beachtet werden. Ein gut durchdachtes Raumkonzept und die Beachtung von Wohlfühlfaktoren sind besonders wichtig, damit Mitarbeiter effizient und motiviert arbeiten.

  1. Das Raumkonzept

Das Raumkonzept hängt maßgeblich von den Tätigkeiten ab. Laute, dynamische Teambesprechungen stehen oft im Konflikt mit hoch konzentrierter Einzelarbeit am Monitor. Die gesamte Bürolandschaft sollte sich daher in unterschiedliche Bereiche untergliedern. So finden Mitarbeiter optimale Bedingung für gemeinsame Besprechungen, produktive Einzelarbeit und attraktive Rückzugsmöglichkeiten.

Für Teamarbeiten sind offene Raumkonzepte mit Glaswänden sinnvoll, da sie die Kommunikation erleichtern. Hier können Mitarbeiter sich offen untereinander austauschen und stören ihre Kollegen nicht. Für Einzeltätigkeiten, die eine hohe Konzentration erfordern, sind abgetrennte Bereiche sinnvoll. Schränke oder schallgedämmte Wände eignen sich als Abtrennung und sorgen für Privatsphäre. Bei der Planung der Arbeitsplätze muss außerdem der Flächenbedarf beachtet werden. In Deutschland sind für jeden Mitarbeiter 12 bis 15 Quadratmeter pro Arbeitsplatz inklusive Verkehrsfläche vorgesehen.

Arbeitsplatzwechsel können die Kreativität zudem anregen. Rückzugsorte sind deshalb wichtig, damit Mitarbeiter entspannen und andere Sitzpositionen einnehmen können. Schon ein gemütliches Sofa oder ein Gemeinschaftstisch reichen hierfür völlig aus.

Frau und Aktenvernichter im Büro

Aus Sicht des Arbeitsschutzes ist es empfehlenswert Bürogeräte, die etwas lauter sind, möglichst weit entfernt von den Arbeitsplätzen zu platzieren. Hierzu zählen beispielsweise Drucker und Kopierer, die zu andauernden Lärm- und Feinstaubbelastungen führen können. Um die Feinstaubbelastung möglichst gering zu halten, eignen sich Geräte mit Feinstaubfiltersystem, wie sie Dahle bei Aktenvernichtern anbietet.

2. Wohlfühlfaktoren

Umgebungsfaktoren tragen dazu bei, dass Mitarbeiter sich im Großraumbüro wohlfühlen und produktiv arbeiten. Für den Abstand zwischen Einzelarbeitsplätzen empfiehlt sich ein Mindestabstand von 1,30 Metern. Ein größerer Abstand ermöglicht mehr Bewegungsfreiheit, einen besseren Lärmschutz und eine höhere Privatsphäre.

Die Privatsphäre ist ein nicht zu unterschätzendes Bedürfnis – auch am Arbeitsplatz. Niemand möchte sich ständig von Kollegen beobachtet fühlen. Trennelemente, wie Wände und Pflanzen bieten zusätzlich einen Sichtschutz. Die meisten Menschen empfinden es außerdem als äußerst unangenehm, mit dem Rücken zu Fluren und Türen zu sitzen, da sie so unbemerkt beobachtet werden könnten. Bei der Büroplanung passiert es schnell, dass ungleichwertige Arbeitsplätze entstehen – jeder sitzt vermutlich lieber am Fenster als neben dem Drucker. Ungleiche Verhältnisse sollten daher so gut es geht vermieden oder ausgeglichen werden.

Gut beleuchtete Schreibtische im Büro

In großen Büros kann es schwierig sein, jeden Arbeitsplatz an einem Fenster einzurichten. Je nach Raumordnung gilt es hier, die optimale Verteilung aller Bürobestandteile zu finden. Im Zentrum des Büros können beispielsweise Archive und Besprechungsräume untergebracht werden. Wenn es Schreibtische ohne Tageslicht gibt, sollten passende Arbeitsplatzleuchten gewählt werden. Die Leuchten aus der Serie Attenzia von Novus  sind genau für diesen Einsatz entwickelt worden. Durch verschiedene Varianten kann jeder Arbeitsplatz individuell ausgestattet werden, wodurch Mitarbeiter auch in Innenräumen perfekte Lichtverhältnisse vorfinden.

Bunte Locher Scheren Tacker und Schneidemaschine auf einem Schreibtisch

Obwohl das Großraumbüro höchst organisiert ist, muss dennoch Raum für Individualität bleiben - an keinem anderen Ort verbringen Menschen mehr Zeit. Der eigene Arbeitsplatz ist das persönliche Reich, das sich jeder Mitarbeiter selbst einrichten dürfen sollte. Für Freude bei der Arbeit sorgen Bilderrahmen, Pflanzen oder bunte Bürogeräte. Die Serie COLOR ID von Novus Dahle bringt Farbe auf den Schreibtisch. Die bunten Locher und Hefter von Novus und die praktischen Schneidemaschinen und Scheren von Dahle sind farblich aufeinander abgestimmt und sorgen für individuelle Farb-Highlights.

Egal, welches Bürokonzept man wählt: im Endeffekt entscheiden die Mitarbeiter, ob sie sich wohlfühlen oder nicht. Deshalb ist es ratsam sie frühzeitig in die Büroplanung mit einzubeziehen. Denn nur Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, arbeiten motiviert und produktiv.


Menschen am Arbeitsplatz

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